Insolvenz In England – GmbH Insolvenz – auch mit seinem Privatvermögen ist man haftbar

Insolvenz In England – GmbH Insolvenz – mit seinem Privatvermögen ist man haftbar

Der Geschäftsführer einer GmbH hat beim Amtsgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu beantragen, wenn die Gesellschaft zahlungsunfähig oder überschuldet ist.

Damit die Geschäftsführer nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit noch Gelegenheit haben, die Unternehmenskrise zu überwinden, gibt ihnen das Gesetz die Möglichkeit, innerhalb von maximal drei Wochen ernsthafte Sanierungsversuche zu unternehmen. Für den Geschäftsführer ist es in der Praxis allerdings schwierig, den Übergang von der bloßen Zahlungsstockung zur Zahlungsunfähigkeit zu erkennen. Hierzu hat der Gesetzgeber (Bundesgerichtshof) neue Leitlinien festgelegt.

Die Verantwortung, die auf einem Geschäftsführer während einer Unternehmenskrise lastet, wiegt schwer. Lieferanten üben Druck auf die Geschäftsleitung aus, die Finanzkreditgeber stellen eine mögliche Kündigung des Kreditengagements in den Raum, und die Belegschaft des Unternehmens muss ebenfalls beruhigt werden. Gleichzeitig muss der Geschäftsführer versuchen, die Krise zu überwinden. Die Haftungsrisiken für den GmbH-Geschäftsführer erhöhen sich mit dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit ebenfalls. So läuft der Geschäftsführer nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit neben einer potentiellen Haftung nach dem GmbHG (§ 64 Abs. 2) weiterhin Gefahr, u. U. von den Sozialversicherungsträgern gem. §§ 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 266a StGB persönlich für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitnehmeranteile) zivilrechtlich belangt zu werden, falls er den Insolvenzantrag zu spät stellt.

Und das kann für viele Unternehmer eine sehr ernstzunehmende Krise darstellen. Aufgeben oder weitermachen? Zuerst verschaffen Sie sich einen Überblick, auch wenn es schwerfällt. Es nutzt hier nicht den Kopf in den Sand zustecken, sich Vorwürfe zu machen oder sogar als Versager zu fühlen. Und machen Sie Ihre Post auf, gehen Sie ans Telefon. Vorsicht vor Straftatbestand!!!!! Sie sollten die folgenden Straftatbestände im Auge behalten: Allgemeine Bankrottstraftaten nach §§ 283–283d StGB. v.a. Verletzung der kaufmännischen Pflicht zur Buchführung, Spekulationsgeschäfte vor der Insolvenz,

Verschleudern von auf Kredit bezogenen Waren, Gläubigerbegünstigung (einzelne Gläubiger die keinen fälligen Anspruch haben, werden bevorzugt), sonstige Verringerung, Verheimlichung oder Verschleierung des Vermögens. Insolvenzantragspflicht bei GmbH-Geschäftsführern nicht eingehalten. Der Geschäftsführer einer GmbH macht sich strafbar, wenn er keinen Insolvenzantrag stellt, obwohl das Unternehmen zahlungsunfähig wird oder er eine Überschuldung feststellen musste.

Allerdings wird dem GmbH-Geschäftsführer dabei eine Frist von drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gegeben, innerhalb derer er den Antrag beim Insolvenzgericht stellen muss. Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung der Angestellten nicht mehr bezahlt. Hier droht nicht nur eine strafrechtliche Verurteilung, wie auch bei den anderen Straftaten im Vorfeld einer Insolvenz. Besonders gefährlich ist ein solches Verhalten auch deswegen, weil Sozialversicherungsträger und Finanzamt in aller Regel routinemäßig das so genannte „Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt“ zur Anzeige bringen und damit das Ermittlungsverfahren in Gang setzen.

Ähnliches gilt für die Lohnsteuer. Wer unverzüglich nach Fälligkeit der Sozialbeiträge dem Sozialträger mitteilt, dass und warum er nicht zahlen konnte, und zu einem späteren Zeitpunkt die Zahlung nachholt, geht straffrei aus. Damit eröffnet die Selbstanzeige eine Möglichkeit, in schwieriger Liquiditätssituation Luft zu gewinnen, ohne sich strafbar zu machen. In vielen Fällen nämlich kann mit dem jeweiligen Sozialversicherungsträger die Möglichkeit einer Stundung oder Ratenzahlung versucht werden. Wenn das Insolvenzverfahren nicht mehr abzuwenden ist, gibt es auch andere Wege aus der Schuldenfalle.   Barbara

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About Insolvenz in England - Tipps zur Vorbereitung und Ablauf

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg, sagte schon Henry Ford. Auf diesem Blog treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern und verschiedenen Berufen, die selbst aus diversen Umständen in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Die meisten waren Freiberufler (Architekten, Ärzte, Zahnärzte, Anwälte usw.) und Selbstständige (Handwerker, Kaufleute, Dienstleister) aber auch Angestellte mit einer Festanstellung im Heimatland. Wenn Sie sich im Internet umschauen werden Sie eine Fülle von Anbietern unterschiedlichster Art und Struktur in allen europäischen Ländern finden. Und jeder betroffene Insolvenzler hat seine eigenen Erfahrungen mit diesen Dienstleistern gemacht. Und jeder einzelne brachte seine individuelle Lebensgeschichte mit ganz unterschiedlichen finanziellen Ausgangssituationen mit. Und ganz gleich ob das Insolvenzverfahren in Deutschland, Frankreich oder England durchgeführt wurde… manche mussten unglaubliche Tiefschläge hinnehmen, weil die Beratungsleistung derer, die Geld dafür bekommen haben, um zu helfen, nicht eingehalten wurde. Dies gilt auch für großzügig gemachte Versprechen in deren Erstgesprächen. Warum sollten Sie also die Fehler begehen, welche andere bereits hinter sich haben. Daher das Angebot: tauschen Sie sich aus auf dem Blog. Fragen sie andere Insolvenzler, die das alles schon hinter sich gebracht haben und die heute ein schuldenfreies, ruhiges Leben genießen dürfen. Reden Sie mit uns – Eine erste Selbsthilfegruppe wurde gegründet, um von den eigenen Erfahrungen zu berichten. Diese Idee entstand, als wir Menschen kennen lernen durften, die sich allein gelassen fühlten, viel Geld an Dienstleister bezahlt haben und die Betreuung nach der ersten Zahlung oft aufgehört hat. Hier reden ehemalige Insolvenzler. Und nur diese können von Erfahrungen berichten. Wir unterstützen Menschen, die von einer Insolvenz bedroht sind und verhelfen zu einem Neustart. Bei uns sind Sie nicht nur eine Nummer, bei uns sind Sie Mensch, ein Partner, den wir sicher begleiten, den wir zuhören und eine soziale Struktur bieten. Eine ausführliche Grundberatung ist kostenlos, über die gesamte Betreuungszeit von ca. 18 Monate haben wir den fairsten Preis im Wettbewerbsvergleich. Reden Sie mit “Gleichgesinnten” in unserer ersten Selbsthilfegruppe in England. Hotline Insolvenz Tel: 0049 (0)6108 – 90 808 90 Oder schreiben Sie uns unter kontakt@die-insolvenzler.de Wir freuen uns. Besuchen Sie auch unsere Webseite: http://die-insolvenzler.de/

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