Archiv | Ich bin insolvent RSS for this section

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.

Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?

In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.

Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.

Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.

Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.

Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.

England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?

Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.

Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.

Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.

Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

http://www.die-insolvenzler.de

Advertisements

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.
Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.
Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.
Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.
England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?
Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.
Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.
Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.
Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

http://www.die-insolvenzler.de

Privatinsolvenz in UK – Hotline Insolvenz

Wir reden über unsere Erfahrungen bei einer Privatinsolvenz in England, wer hat uns sicher begleitet, was gibt es zu beachten und was kommen fürKosten auf mich zu.

Jeder von uns hat seine eigene Geschichte, über die er reden möchte.

Die INSOLVENZLER bieten Informationen, Erfahrungsaustausch und Hilfe. Wir laden alle ein, die sich wie gelähmt fühlen, die einen Neustart wagen wollen und die wir nach diesem Gespräch zeigen wollen , Du bist nicht allein.

 

Tel: 0049 (0)6108 – 90 808 9

Insolvenz in England – Erfahrungsbericht, was Ihnen passieren kann

Pleite, was nun?

Dieser Weg wird kein leichter sein

Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieser Leben bietet so viel mehr

Wer kennt diese Songtext nicht?

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf.

http://www.myvideo.de/

Wer gescheiter ist, in finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann nachts nicht schlafen, Beziehungen gehen auseinander, Familien werden getrennt.

Der absolute Tiefpunkt eines Unternehmers in seinem Leben ist die Pleite. Angst, versagt zu haben, Angst vor dem neuen “Leben”.

Was passiert in so einer Situation?
Konten werden gesperrt, Kreditkarten, private Kranken-und Altersvorsorge, Häuser, Eigentumswohnungen- alles weg.
Nehmen Sie sich in so einer Situation ein Beispiel an ihre Kinder, die sagen nicht: Mein Gott, was denken jetzt die Nachbarn. Denn kein Nachbar wird helfen, nein er tuschelt, wird sagen: Das war doch klar, so wie die gelebt haben.
Keiner sieht die Arbeit, die dahinter steckt. Keiner sieht die Zugeständnisse.
Wann waren wir das letzte Mal im Urlaub?
Wann habe ich meinen Partner, meine Kinder das letzte Mal die volle Aufmerksamkeit geschenkt?
Zu wem kann ich gehen und über meine finanziellen Schwierigkeiten sprechen?

Zu meiner Familie? Meinen Eltern?

Ich habe beides nicht getan, meine Angst als Versager dazustehen war zu groß.
Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verlierer in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten 6 Jahre in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

“Erfolg hat der, der einmal mehr aufsteht als er hingefallen ist”! (Winston Churchill)

Ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!!
Einen Abend, wir saßen mit den wenigen Freunden zusammen, die uns in dieser Situation geblieben sind, sprach jemand von einer Insolvenz in England.
Keine Ahnung, noch nie gehört, ich nach UK, niemals! Ist das anerkannt? Meine Schulden dann weg? Und für uns als Deutsche auch? Fragen über Fragen. Die ganze Nacht habe ich im Internet geschaut und wurde immer unsicherer.

Eins weiß ich jetzt genau: Die Krise ist eine einmalige Gelegenheit, um Dinge zu ändern.

Barbara

%d Bloggern gefällt das: