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Insolvenz in England – Erfahrungsbericht, was Ihnen passieren kann

Pleite, was nun?

Dieser Weg wird kein leichter sein

Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieser Leben bietet so viel mehr

Wer kennt diese Songtext nicht?

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf.

http://www.myvideo.de/

Wer gescheiter ist, in finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann nachts nicht schlafen, Beziehungen gehen auseinander, Familien werden getrennt.

Der absolute Tiefpunkt eines Unternehmers in seinem Leben ist die Pleite. Angst, versagt zu haben, Angst vor dem neuen “Leben”.

Was passiert in so einer Situation?
Konten werden gesperrt, Kreditkarten, private Kranken-und Altersvorsorge, Häuser, Eigentumswohnungen- alles weg.
Nehmen Sie sich in so einer Situation ein Beispiel an ihre Kinder, die sagen nicht: Mein Gott, was denken jetzt die Nachbarn. Denn kein Nachbar wird helfen, nein er tuschelt, wird sagen: Das war doch klar, so wie die gelebt haben.
Keiner sieht die Arbeit, die dahinter steckt. Keiner sieht die Zugeständnisse.
Wann waren wir das letzte Mal im Urlaub?
Wann habe ich meinen Partner, meine Kinder das letzte Mal die volle Aufmerksamkeit geschenkt?
Zu wem kann ich gehen und über meine finanziellen Schwierigkeiten sprechen?

Zu meiner Familie? Meinen Eltern?

Ich habe beides nicht getan, meine Angst als Versager dazustehen war zu groß.
Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verlierer in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten 6 Jahre in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

“Erfolg hat der, der einmal mehr aufsteht als er hingefallen ist”! (Winston Churchill)

Ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!!
Einen Abend, wir saßen mit den wenigen Freunden zusammen, die uns in dieser Situation geblieben sind, sprach jemand von einer Insolvenz in England.
Keine Ahnung, noch nie gehört, ich nach UK, niemals! Ist das anerkannt? Meine Schulden dann weg? Und für uns als Deutsche auch? Fragen über Fragen. Die ganze Nacht habe ich im Internet geschaut und wurde immer unsicherer.

Eins weiß ich jetzt genau: Die Krise ist eine einmalige Gelegenheit, um Dinge zu ändern.

Barbara

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Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.
Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.
Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater.

Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.
Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis.

Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.
England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?
Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.
Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.
Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.
Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

Privatinsolvenz in UK – Dieser Weg wird nicht einfach sein…………Pleite, was nun?

Pleite, was nun?

Dieser Weg wird kein leichter sein

Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieser Leben bietet so viel mehr

Wer kennt diese Songtext nicht?

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf.

Wer gescheiter ist, in finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann nachts nicht schlafen, Beziehungen gehen auseinander, Familien werden getrennt.

Der absolute Tiefpunkt in seinem Leben ist die Pleite. Angst, versagt zu haben, Angst vor dem neuen “Leben”.

Was passiert in so einer Situation?
Konten werden gesperrt, Kreditkarten, private Kranken-und Altersvorsorge, Häuser, Eigentumswohnungen- alles weg.
Nehmen Sie sich in so einer Situation ein Beispiel an ihre Kinder, die sagen nicht: Mein Gott, was denken jetzt die Nachbarn. Denn kein Nachbar wird helfen, nein er tuschelt, wird sagen: Das war doch klar, so wie die gelebt haben.
Keiner sieht die Arbeit, die dahinter steckt. Keiner sieht die Zugeständnisse.
Wann waren wir das letzte Mal im Urlaub?
Wann habe ich meinen Partner, meine Kinder das letzte Mal die volle Aufmerksamkeit geschenkt?
Zu wem kann ich gehen und über meine finanziellen Schwierigkeiten sprechen?

Zu meiner Familie? Meinen Eltern?

Ich habe beides nicht getan, meine Angst als Versagerin dazustehen war zu groß.
Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verlierer in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten 6 Jahre in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

“Erfolg hat der, der einmal mehr aufsteht als er hingefallen ist”! (Winston Churchill)

Ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!!
Einen Abend, wir saßen mit den wenigen Freunden zusammen, die uns in dieser Situation geblieben sind, sprach jemand von einer Insolvenz in England.
Keine Ahnung, noch nie gehört, ich nach UK, niemals! Ist das anerkannt? Meine Schulden dann weg? Und für uns als Deutsche auch? Fragen über Fragen. Die ganze Nacht habe ich im Internet geschaut und wurde immer unsicherer.

Eins weiß ich jetzt genau: Die Krise ist eine einmalige Gelegenheit, um Dinge zu ändern.

Barbara

Insolvenz in UK – Einmal Insolvenz und zurück ins Leben – Schuldenfrei in 18 Monaten.

Einmal Insolvenz und zurück ins Leben – Schuldenfrei in 18 Monaten.

Ich schaue gerade „Außergewöhnliche Menschen auf …………………………………………

Wie klein werden auf einmal meine Probleme, es gibt Menschen auf der Welt, die keine finanziellen Probleme haben, die andere haben und sie auch, auch wenn mit gewissen Rückschlägen, in ihrer eigenen Welt meistern.

Aber was heißt das für mich?

Bist Du anders, zeigen sie mit den Finger auf Dich, tuscheln über dich und belächeln dich.

Hilfe???? Fehlanzeige.

Sucht nicht jeder nach einem Strohhalm? Geht es uns nicht auch so?

Unternehmer, die gescheitert sind, werden belächelt, entmachtet und abgeschoben, Wer nicht in Konzept passt ist raus.

Einmal sagte jemand zu mir, wir sind doch nur gescheitert und niemand hilft uns, ganz im Gegenteil, wir werden behandelt, wie ein Mensch 2.Klasse. Jedem Kranken wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als uns Gescheiterten. Nimmt man nur das Beispiel eines Suchtkranken, der allein dafür verantwortlich ist, das er in dieser Lage ist. Was gibt es dort für Therapiemaßnahmen und Hilfestellungen und nach einem Rückfall bekommt er immer wieder eine neue Chance.

Harte Worte, aber er hat doch recht, sieht man Menschen in finanziellen Schwierigkeiten, verstecken sie so lange in ihrer missliche Lage bis nichts mehr geht. Und wenn dann alle erfahren, dass eine Insolvenz nicht mehr zu verhindern ist, dann geht es erst richtig los. Banken kündigen Kredite, für Arbeitgeber ist man nicht mehr tragbar, Konten werden gepfändet, Gerichtsvollzieher stehen vor der Tür.

Die Angst und Sorgen, die man in diesem Moment hat, interessieren niemanden, es gibt keine Therapie. Es gibt keine Hilfe, wenn du alles verlierst. Keiner hält deine Hand und sagt alles wird gut. Sie nehmen dir deine Existenz, deine Würde und das Vertrauen zum Staat. Man verliert sein Lächeln, die Welt sieht nicht mehr rosa rot aus, Familien zerbrechen, Kinder verlieren ein Elternteil.Und nicht jeder erholt sich davon.

Es gibt auch andere Wege aus der Schuldenfalle, dieser Blog erzählt viele Geschichten. Und alle haben es geschafft wieder ein sorgenfreies Leben zu führen.

Eine erste Selbsthilfegruppe wurde gegründet, um von den eigenen Erfahrungen zu berichten. Diese Idee entstand, als wir Betroffene kennen lernen durften, die sich allein gelassen fühlten, viel Geld an Dienstleister bezahlt haben und die Betreuung nach der ersten Zahlung oft aufgehört hat.
Hier reden ehemalige Insolvenzler.

Barbara

 

Insolvenz in England ein Erfahrungsbericht von Helmut – meine Insolvenz in England

Meine erfolgreiche Restschuldbefreiung in England

Helmut aus Berlin

48 Jahre, verheiratet, 1 Kind

650.000 Schulden vor der Entschuldung

Erfolgreicher Abschluss der Privatinsolvenz in England 2008

Als ich mich im April 2007 dazu entschied auf ein Privatinsolvenzverfahren in England einzulassen, stand mir das Wasser noch nicht bis zum Hals, aber es wurde im enger.

Leicht fiel es mir nicht, ich dachte an Job -und Wohnungssuche in England, an eine unbekannte Welt, in der ich nicht eintauchen wollte, ich zögerte lange, heute weiß ich, früher hätte ich beginnen müssen, nicht lange warten.

Aber am Ende ging alles gut.

Da meine Gläubiger ihre Forderungen unerbittlich androhten durchzusetzen, war mein einziger Weg aus diesem Schlamassel rauszukommen, eine Insolvenz in England durchzuführen.

Und das Internet war voll von Berater, die ein englisches Insolvenzverfahren mit Geld Zurück Garantie anboten.

Die Leistungen unterscheiden sich im geringem Maße. Egal, wo ich mich erkundigt habe, mir wurden Summen genannt, das mir zu meinen doch sehr hohen Schulden, auf einmal wieder die Hoffnung auf eine schnellere Entschuldung in England genommen wurde.

Wo bitteschön sollte ich 12.000 bis 25.000 Euro hernehmen? Das waren die Summen, die mir genannt wurden, wie sollte ich mich entscheiden? Wer sagt die Wahrheit, wer betreut mich 18 Monate bis zur Restschuldbefreiung?

Mein Bauchgefühl musste mich unterstützen, so traf ich mich in Deutschland zu Gesprächen mit “sogenannten Beratern”. Bei wenigen hatte ich das Gefühl, was sie erzählten, hatte Hand und Fuß. Als ich dann nach einigen Wochen Recherche und vielen durchgelesenen Nächten eine Entscheidung treffen musste, bin ich auf die Seite “Die Insolvenzler” gestoßen und wurde auf einmal hellwach.

Da gibt es Menschen, die das Schamgefühl überwunden haben, sich outen, sagen ” Ja, wir waren in eine finanzielle Schieflage” und möchten davon erzählen, möchten zeigen, dieser Weg wird nicht einfach sein, aber er ist machbar.

Ich wollte dort sofort anrufen, aber es war Mitten in der Nacht, aufgeregt legte ich mich ins Bett und konnte bis zum nächsten Morgen kaum schlafen.

10.00 Uhr mit Herzklopfen wählte ich die Nummer, war es wirklich wahr, was sie schrieben? Ein Mann ging ans Telefon und fragte: “Was kann ich für sie tun”?

Und von dieser Minute an veränderte sich meine Situation, ja auch mein Leben, ich buchte nach diesem Gespräch einen Flug nach London , wurde wie versprochen vom Flughafen abgeholt und in der “Familie der Insolvenzler” sehr herzlich aufgenommen.

Völlig geschafft fuhren wir wieder zum Haus und ich traf auch Gleichgesinnte, Menschen die in einer finanziellen Krise steckten, wir grillten zusammen an einen lauen Sommerabend.

Meine Angst, als Versager da zu stehen, wurde mir vollkommen genommen.

Helmut

Privatinsolvenz in England – Meine erfolgreiche Restschuldbefreiung in England

Privatinsolvenz in England – Meine erfolgreiche Restschuldbefreiung in England

Helmut aus Berlin

48 Jahre, verheiratet, 1 Kind

650.000 Schulden vor der Entschuldung

Erfolgreicher Abschluss der Privatinsolvenz in England 2008

Als ich mich im April 2007 dazu entschied auf ein Privatinsolvenzverfahren in England einzulassen, stand mir das Wasser noch nicht bis zum Hals, aber es wurde im enger.

Leicht fiel es mir nicht, ich dachte an Job -und Wohnungssuche in England, an eine unbekannte Welt, in der ich nicht eintauchen wollte, ich zögerte lange, heute weiß ich, früher hätte ich beginnen müssen, nicht lange warten.

Aber am Ende ging alles gut.

Da meine Gläubiger ihre Forderungen unerbittlich androhten durchzusetzen, war mein einziger Weg aus diesem Schlamassel rauszukommen, eine Insolvenz in England durchzuführen.

Und das Internet war voll von Berater, die ein englisches Insolvenzverfahren mit Geld Zurück Garantie anboten.

Die Leistungen unterscheiden sich im geringem Maße. Egal, wo ich mich erkundigt habe, mir wurden Summen genannt, das mir zu meinen doch sehr hohen Schulden, auf einmal wieder die Hoffnung auf eine schnellere Entschuldung in England genommen wurde.

Wo bitteschön sollte ich 12.000 bis 25.000 Euro hernehmen? Das waren die Summen, die mir genannt wurden, wie sollte ich mich entscheiden? Wer sagt die Wahrheit, wer betreut mich 18 Monate bis zur Restschuldbefreiung?

Mein Bauchgefühl musste mich unterstützen, so traf ich mich in Deutschland zu Gesprächen mit „sogenannten Beratern“. Bei wenigen hatte ich das Gefühl, was sie erzählten, hatte Hand und Fuß. Als ich dann nach einigen Wochen Recherche und vielen durchgelesenen Nächten eine Entscheidung treffen musste, bin ich auf die Seite „Die Insolvenzler“ gestoßen und wurde auf einmal hellwach.

Da gibt es Menschen, die das Schamgefühl überwunden haben, sich outen, sagen “ Ja, wir waren in eine finanzielle Schieflage“ und möchten davon erzählen, möchten zeigen, dieser Weg wird nicht einfach sein, aber er ist machbar.

Ich wollte dort sofort anrufen, aber es war Mitten in der Nacht, aufgeregt legte ich mich ins Bett und konnte bis zum nächsten Morgen kaum schlafen.

10.00 Uhr mit Herzklopfen wählte ich die Nummer, war es wirklich wahr, was sie schrieben? Ein Mann ging ans Telefon und fragte: „Was kann ich für sie tun“?

Und von dieser Minute an veränderte sich meine Situation, ja auch mein Leben, ich buchte nach diesem Gespräch einen Flug nach London , wurde wie versprochen vom Flughafen abgeholt und in der „Familie der Insolvenzler“ sehr herzlich aufgenommen.

Völlig geschafft fuhren wir wieder zum Haus und ich traf auch Gleichgesinnte, Menschen die in einer finanziellen Krise steckten, wir grillten zusammen an einen lauen Sommerabend.

Meine Angst, als Versager da zu stehen, wurde mir vollkommen genommen.

Helmut

Insolvenz in England- auswandern auch mit Kindern möglich?

Insolvenz in England- auswandern auch mit Kindern möglich?

Hier möchte ich über Erfahrungen einer Insolvenz in England schreiben.

Ich habe es gewagt, nachdem in Deutschland keine Einigung mit meinen Gläubigern in Sicht war, bin ich mit meiner Familie nach England gezogen.

Es war ein sehr emotionaler Weg, wie ihr Euch vorstellen könnt. Wir mussten Familie und Freunde verlassen, ich gab meine Arbeit auf und musste mich von noch so anderen Sachen trennen.

Mein Mann ging hier seiner Arbeit nach und meine Tochter schickten wir nach reiflichen Überlegungen in eine englische, staatliche Schule. Viele Tränen von beiden Seiten wurden vergossen, es war ein Kampf für sie die englische Sprache zu erlernen und gleichzeitig neue Freunde zu finden.

Jetzt wächst unser Kind  3- sprachig auf, wir wohnen in einem Haus mit kleinen Garten und einen Job hier zu finden, ist nicht schwer, man fragt nicht nach Zeugnissen oder Referenzen.

Droht eine  finanzielle Schieflage, die man nicht mehr aufhalten kann, ist der Weg einer EU- Insolvenz einfach der bessere und vor allem schnellere.

In England ist man nicht Mensch dritter Klasse, wird nicht schief angeschaut, hier sieht man es als Chance, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Und das Beste daran. Nach 1 Jahr bist du Restschuldbefreit.

Hätte mir das einer vor 3 Jahren gesagt, ich gehe mit meiner Familie nach England, niemals wäre meine Antwort gewesen und jetzt wollen wir hier nicht mehr weg.

Es ist ein anderes Leben hier, ein entspanntes, mit immer freundlichen, hilfsbereiten Menschen. Und wie es überall ist, wenn man will, schafft man alles.

In der „Familie die Insolvenzler“ haben wir Freunde gefunden, haben gelernt über unsere Situation zu reden, wurden mit allen Sorgen und Nöten erhört.

Danke für die tollen Grillabende mit Euch zusammen.

Barbara

Insolvenz in England – Fragen & Antworten zur englischen Insolvenz

Fragen & Antworten zur englischen Insolvenz

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum englischen Insolvenzverfahren (EU-Insolvenz, Privatinsolvenz, Regelinsolvenz), über das Leben in England und einige Gesetzesgrundlagen. Wir bemühen uns, die Fragen vollständig und korrekt zu beantworten – übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit.

Was ist eine Privatinsolvenz nach englischem Recht?

Die Insolvenz in England gewährt automatisch Restschuldbefreiung spätestens 12 Monate nach Antragstellung und die englische Restschuldbefreiung muss von allen deutschen Gerichten anerkannt werden. Nach englischem Insolvenzrecht tritt die Restschuldbefreiung spätestens 12 Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens automatisch ein. Maßgeblich ist der Eingang des Abschlussberichtes der Insolvenzbehörde beim Insolvenzgericht. Ab dann sind Sie restschuldbefreit. Voraussetzung für die Anwendung der englischen Insolvenz-Gesetzgebung auf Ihre Person ist, dass Sie in England Ihren Lebensmittelpunkt (center of main Interest) haben.

Dauert die Restschuldbefreiung bei einer Insolvenz in England immer 12 Monate?

Ja, dies ist per englischem Gesetz so geregelt, dass Sie nach spätestens 12 Monaten schuldenfrei sind,ist also nicht vom Wohlverhalten des Schuldners abhängig. Der OR (Official Receiver = Insolvenzverwalter) bzw. das Gericht geht von variablen Zeiträumen eines Insolvenzverfahrens in England und Wales aus. Im englischen Insolvenzverfahren ist die Restschuldbefreiung garantiert (automatic Discharge), wogegen im deutschen Verfahren dem Schuldner lediglich angekündigt wird, die Restschuldbefreiung nach Ablauf der Wohlverhaltensphase ggfs. erteilt zu bekommen.

Welche Verbindlichkeiten (Schulden) werden durch die Restschuldbefreiung in England erfasst?

Normalerweise alle, bis auf wenige Ausnahmen! Zum Beispiel werden folgende Schulden erlassen:

  • BAföG – Schulden
  • Kredit-Schulden
  • Miet-Schulden
  • Zins-Schulden
  • Versicherungs-Schulden
  • Kreditkarten-Schulden
  • Sozialhilfe-Schulden
  • Unterhalts-Schulden (Ehepartner & Kinder), sofern nicht durch Urteil erwirkt
  • ARGE-Schulden
  • Strom-Schulden
  • Heizkosten-Schulden
  • Finanzamt-Steuer-Schulden
  • Krankenkassen-Schulden
  • Warenhaus-Schulden
  • Handyvertrags-Schulden

Wie viel Zeit muss ich zunächst in England verbringen, damit ich dort meinen Lebensmittelpunkt nachweisen kann?

Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren (EU-Insolvenz) in England ist, dass Sie dort Ihren Lebensmittelpunkt haben. Lebensmittelpunkt bedeutet den Schwerpunkt Ihrer wirtschaftlichen Interessen. Bei Antragstellung sollten Sie etwa 6 Monate vor Antragstellung Ihren Lebensmittelpunkt in England nachweisen können.

Wie verläuft die Privatinsolvenz in England nach Eröffnung des Verfahrens?

Nach dem sich der Insolvenzverwalter im Anhörungstermin ein Bild über Ihre Situation verschafft hat, erstellt er einen Rechenschaftsbericht zu Ihrer Vermögens- und Schuldensituation. Der Rechenschaftsbericht wird den Gläubigern binnen 12 Wochen zugestellt. Die Gläubiger haben Gelegenheit zur Stellungnahme und können gegebenenfalls den Stand Ihrer Forderung berichtigen und nachweisen.

Muss ich fließend englisch sprechen können?

Nein! Gut ist, wenn Sie in der Schule englisch hatten oder Grundkenntnisse vorhanden sind. Wir begleiten Sie bei allen Behördengängen und auch bei Gericht.

Ist die Restschuldbefreiung welche in England erteilt wurde in Deutschland anerkannt?

Ein BGH-Urteil vom 18.09.2001 (Aktenzeichen IX ZB 51 / 00) lautet:

Wenn sich ein deutscher Staatsangehöriger ins Ausland begibt und sich dort einem Verfahren zur Restschuldbefreiung unterwirft, welches den Regelungen der deutschen InsO, insbesondere in Bezug auf die Vermögensverwertung, grundsätzlich entspricht, so ist eine dort erteilte Restschuldbefreiung auch im Inland anzuerkennen. Die im Ausland geltenden Fristen zur Erlangung der Restschuldbefreiung müssen nicht den relativ langen Fristen der deutschen InsO entsprechen.

BGH, Beschluß vom 18.09.2001 – IX ZB 51 / 00

Eine ausländische Restschuldbefreiung wird nach Art. 102 I EGInsO und EU-Verordnung Nr.1364/2000 vom 29.5.2000 verfahrensrechtlich anerkannt.

Wie hoch ist die Pfändungsgrenze bei einem Insolvenzverfahren in England?

Die “Pfändungsfreigrenze” im Insolvenzverfahren wird individuell festgelegt. Sie dürfen also einen angemessenen Lebensstandard beibehalten und werden nicht, wie in Deutschland, auf das Existenzminimum zurückgeworfen.

Kann ich bei einer Insolvenz in England meine Familie mit Kindern mit nach England nehmen?

Ja und Sie werden erleben, wie ihre Kinder mehrsprachig aufwachsen und sich schnell an das englische Leben gewöhnen. Wir helfen bei Kindergartenplatz Suche, Schulanmeldung, freies Mittagessen.

Gibt es auch soziale Unterstützung bei einer Insolvenz in England?

Natürlich, man kann Wohngeld bei seinen zuständigen Gemeindeamt beantragen. Arbeitslosengeld im Job Centre und es gibt noch einige Tips, welche wir parat haben. Wir helfen bei der Beantragung und Ausstellung der erforderlichen Unterlagen.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum englischen Insolvenzverfahren (EU-Insolvenz, Privatinsolvenz, Regelinsolvenz), über das Leben in England und einige Gesetzesgrundlagen. Wir bemühen uns, die Fragen vollständig und korrekt zu beantworten – übernehmen jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit.

Was ist eine Privatinsolvenz nach englischem Recht?

Die Insolvenz in England gewährt automatisch Restschuldbefreiung spätestens 12 Monate nach Antragstellung und die englische Restschuldbefreiung muss von allen deutschen Gerichten anerkannt werden. Nach englischem Insolvenzrecht tritt die Restschuldbefreiung spätestens 12 Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens automatisch ein. Maßgeblich ist der Eingang des Abschlussberichtes der Insolvenzbehörde beim Insolvenzgericht. Ab dann sind Sie restschuldbefreit. Voraussetzung für die Anwendung der englischen Insolvenz-Gesetzgebung auf Ihre Person ist, dass Sie in England Ihren Lebensmittelpunkt (center of main Interest) haben.

Dauert die Restschuldbefreiung bei einer Insolvenz in England immer 12 Monate?

Ja, dies ist per englischem Gesetz so geregelt, dass Sie nach spätestens 12 Monaten schuldenfrei sind,ist also nicht vom Wohlverhalten des Schuldners abhängig. Der OR (Official Receiver = Insolvenzverwalter) bzw. das Gericht geht von variablen Zeiträumen eines Insolvenzverfahrens in England und Wales aus. Im englischen Insolvenzverfahren ist die Restschuldbefreiung garantiert (automatic Discharge), wogegen im deutschen Verfahren dem Schuldner lediglich angekündigt wird, die Restschuldbefreiung nach Ablauf der Wohlverhaltensphase ggfs. erteilt zu bekommen.

Welche Verbindlichkeiten (Schulden) werden durch die Restschuldbefreiung in England erfasst?

Normalerweise alle, bis auf wenige Ausnahmen! Zum Beispiel werden folgende Schulden erlassen:

  • BAföG – Schulden
  • Kredit-Schulden
  • Miet-Schulden
  • Zins-Schulden
  • Versicherungs-Schulden
  • Kreditkarten-Schulden
  • Sozialhilfe-Schulden
  • Unterhalts-Schulden (Ehepartner & Kinder), sofern nicht durch Urteil erwirkt
  • ARGE-Schulden
  • Strom-Schulden
  • Heizkosten-Schulden
  • Finanzamt-Steuer-Schulden
  • Krankenkassen-Schulden
  • Warenhaus-Schulden
  • Handyvertrags-Schulden

Wie viel Zeit muss ich zunächst in England verbringen, damit ich dort meinen Lebensmittelpunkt nachweisen kann?

Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren (EU-Insolvenz) in England ist, dass Sie dort Ihren Lebensmittelpunkt haben. Lebensmittelpunkt bedeutet den Schwerpunkt Ihrer wirtschaftlichen Interessen. Bei Antragstellung sollten Sie etwa 6 Monate vor Antragstellung Ihren Lebensmittelpunkt in England nachweisen können.

Wie verläuft die Privatinsolvenz in England nach Eröffnung des Verfahrens?

Nach dem sich der Insolvenzverwalter im Anhörungstermin ein Bild über Ihre Situation verschafft hat, erstellt er einen Rechenschaftsbericht zu Ihrer Vermögens- und Schuldensituation. Der Rechenschaftsbericht wird den Gläubigern binnen 12 Wochen zugestellt. Die Gläubiger haben Gelegenheit zur Stellungnahme und können gegebenenfalls den Stand Ihrer Forderung berichtigen und nachweisen.

Muss ich fließend englisch sprechen können?

Nein! Gut ist, wenn Sie in der Schule englisch hatten oder Grundkenntnisse vorhanden sind. Wir begleiten Sie bei allen Behördengängen und auch bei Gericht.

Ist die Restschuldbefreiung welche in England erteilt wurde in Deutschland anerkannt?

Ein BGH-Urteil vom 18.09.2001 (Aktenzeichen IX ZB 51 / 00) lautet:

Wenn sich ein deutscher Staatsangehöriger ins Ausland begibt und sich dort einem Verfahren zur Restschuldbefreiung unterwirft, welches den Regelungen der deutschen InsO, insbesondere in Bezug auf die Vermögensverwertung, grundsätzlich entspricht, so ist eine dort erteilte Restschuldbefreiung auch im Inland anzuerkennen. Die im Ausland geltenden Fristen zur Erlangung der Restschuldbefreiung müssen nicht den relativ langen Fristen der deutschen InsO entsprechen.

BGH, Beschluß vom 18.09.2001 – IX ZB 51 / 00

Eine ausländische Restschuldbefreiung wird nach Art. 102 I EGInsO und EU-Verordnung Nr.1364/2000 vom 29.5.2000 verfahrensrechtlich anerkannt.

Wie hoch ist die Pfändungsgrenze bei einem Insolvenzverfahren in England?

Die “Pfändungsfreigrenze” im Insolvenzverfahren wird individuell festgelegt. Sie dürfen also einen angemessenen Lebensstandard beibehalten und werden nicht, wie in Deutschland, auf das Existenzminimum zurückgeworfen.

Kann ich bei einer Insolvenz in England meine Familie mit Kindern mit nach England nehmen?

Ja und Sie werden erleben, wie ihre Kinder mehrsprachig aufwachsen und sich schnell an das englische Leben gewöhnen. Wir helfen bei Kindergartenplatz Suche, Schulanmeldung, freies Mittagessen.

Gibt es auch soziale Unterstützung bei einer Insolvenz in England?

Natürlich, man kann Wohngeld bei seinen zuständigen Gemeindeamt beantragen. Arbeitslosengeld im Job Centre und es gibt noch einige Tips, welche wir parat haben. Wir helfen bei der Beantragung und Ausstellung der erforderlichen Unterlagen.

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.

Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?

In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.

Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.

Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.

Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.

Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.

England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?

Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.

Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.

Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.

Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

http://www.die-insolvenzler.de

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.
Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Fragekam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.
Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.
Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.
England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?
Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.
Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.
Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.
Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

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