Tag Archive | Finanzamt und steuerschulden

Insolvenz in England – Erfahrungsbericht, was Ihnen passieren kann

Pleite, was nun?

Dieser Weg wird kein leichter sein

Dieser Weg wird steinig und schwer
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein
Doch dieser Leben bietet so viel mehr

Wer kennt diese Songtext nicht?

Manche treten dich
Manche lieben dich
Manche geben sich für dich auf.

http://www.myvideo.de/

Wer gescheiter ist, in finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann nachts nicht schlafen, Beziehungen gehen auseinander, Familien werden getrennt.

Der absolute Tiefpunkt eines Unternehmers in seinem Leben ist die Pleite. Angst, versagt zu haben, Angst vor dem neuen “Leben”.

Was passiert in so einer Situation?
Konten werden gesperrt, Kreditkarten, private Kranken-und Altersvorsorge, Häuser, Eigentumswohnungen- alles weg.
Nehmen Sie sich in so einer Situation ein Beispiel an ihre Kinder, die sagen nicht: Mein Gott, was denken jetzt die Nachbarn. Denn kein Nachbar wird helfen, nein er tuschelt, wird sagen: Das war doch klar, so wie die gelebt haben.
Keiner sieht die Arbeit, die dahinter steckt. Keiner sieht die Zugeständnisse.
Wann waren wir das letzte Mal im Urlaub?
Wann habe ich meinen Partner, meine Kinder das letzte Mal die volle Aufmerksamkeit geschenkt?
Zu wem kann ich gehen und über meine finanziellen Schwierigkeiten sprechen?

Zu meiner Familie? Meinen Eltern?

Ich habe beides nicht getan, meine Angst als Versager dazustehen war zu groß.
Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verlierer in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten 6 Jahre in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

“Erfolg hat der, der einmal mehr aufsteht als er hingefallen ist”! (Winston Churchill)

Ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!!
Einen Abend, wir saßen mit den wenigen Freunden zusammen, die uns in dieser Situation geblieben sind, sprach jemand von einer Insolvenz in England.
Keine Ahnung, noch nie gehört, ich nach UK, niemals! Ist das anerkannt? Meine Schulden dann weg? Und für uns als Deutsche auch? Fragen über Fragen. Die ganze Nacht habe ich im Internet geschaut und wurde immer unsicherer.

Eins weiß ich jetzt genau: Die Krise ist eine einmalige Gelegenheit, um Dinge zu ändern.

Barbara

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Privatinsolvenz in England – Erstberatung kostenlos

 

Wir bieten Ihnen eine persönliche Erstberatung zum Thema Privatinsolvenz in England in London an. Diese Beratung ist für Sie kostenlos und wir lernen uns kennen, um Ihre Situation zu besprechen und Ihnen wichtige Informationen zu geben, ob eine Insolvenz in Frage kommt.

Bei uns sind Sie nicht nur eine Nummer, bei uns sind Sie Mensch, ein Partner, den wir sicher begleiten,  den wir zuhören und eine soziale Struktur bieten. 

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Ich möchte gern einen unverbindlichen Termin buchen. Wir freuen uns auf Sie.

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Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.

Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?

In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.

Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.

Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.

Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.

Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.

England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?

Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.

Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.

Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.

Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

http://www.die-insolvenzler.de

Privatinsolvenz in England – Erfahrungenbericht

Privatinsolvenz in England  – Erfahrungsbericht

Bei einer Insolvenz geht es für Betroffene nicht um Zahlen und Kontostände, sondern vor allem um Ängste: vor dem Verlust der Wohnung oder der Altersversorgung, Angst davor, dass das bisherige Lebenskonzept zerbricht.

DIE Insolvenzler sind gezwungen, ihr Leben umzukrempeln.

Sie werden in eine Situation gezwungen, in der die Regeln des vorherigen Lebens nicht mehr gelten, keine EC-Karte, kein Wechsel von Verträgen, keine Reserven.

Menschen, die von einer Insolvenz bedroht sind fühlen sich oft wertlos, da sie im  Verfahren nicht immer ausreichend mit Informationen versorgt werden.

Nicht selten löst die Insolvenz weitere Krisen aus, etwa in der Partnerschaft.
Es kam auf mich zu und ich musste handeln, wir saßen in unseren Wohnmobil und mein Mann sagte, das wird unsere letzte Fahrt sein.
Ich schaute ihn an und dachte, das kann nicht sein, unsere Tochter schlief gerade und ich hoffte nur, dass es nicht wahr werden würde.
1 Jahr später wurde es wahr und ich habe nur noch geweint. Was wird aus uns? Mein geliebtes Haus, meine Freunde, meine Familie?
Steuerfahndung im Haus zu haben, die einfach morgens klingeln, dann mit Beamten alles untersuchen, Kartons mitnehmen und dann weg sind.
Ich war so fertig, wie kann es passieren?
Mein Mann war nicht mehr bei mir, er war nicht ansprechbar.
Und dann war er eines Tages verschwunden.
Ich wusste nicht, wo er war oder was los ist, er kam einfach nicht nach Hause.
Meine Angst kann jeder verstehen, ich bin morgens aufgewacht und mein Mann war immer noch nicht bei mir.
Was ist los? Wo ist er? Was habe ich verkehrt gemacht? Meine Tochter, damals 5 Jahre alt, fragte mich, wo ist Papa?
3 Tage später:  Mama, Papa kommt nicht mehr wieder?
Es war der Alptraum.
Ich bin nachts nächtelang im Internet unterwegs gewesen, habe Fluggesellschaften, Krankenhäuser angerufen, habe versucht, ihn zu finden.
Wo ist er? Ich verstand es nicht, warum hat er uns verlassen?
Viele Tage später kam er wieder nach Hause, aber nicht, als den Mann, den ich kannte.
Verzweifelt und mit einer großen Wut im Bauch sind wir uns begegnet und es eskalierte, ganz klar.
Heute nach vielen  Jahren, haben wir in dieser Situation überstanden. Dieser Weg war schwer, sehr schwer.
Hier sitze ich in einem alten Haus, wo die Leitungen außen sind, wo mein Bad, so klein ist, dass ich manchmal lachen muss, wir uns von dieser Wohnung ( ca.60 qm) ein Haus leisten konnten.
Step by Step.
Und ich brauche den Luxus nicht mehr, ich bin zufrieden, was wir jetzt haben, dankbar um meinen Job, mein Tochter wird dieses Jahr aufs Colleges gehen, sie hat Freunde gefunden und ist viel unterwegs.
Einfach zufrieden. Das bin ich jetzt und ich liebe meinen Mann nach über 20 Jahren immer noch, ich bin neu verliebt.
Danke für alles.
Anmerkung: Wir haben es veröffentlicht, weil es uns sehr berührt hat.

England Insolvenz – Ich bin pleite – ich bin aber noch Mensch – das schreiben Betroffene in unserem Blog (Auszug).

England Insolvenz Erfahrungen

 

„Ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!!“


Wer gescheiter ist, in finanziellen Schwierigkeiten steckt, kann nachts nicht schlafen, Beziehungen gehen auseinander, Familien werden getrennt.


Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verlierer in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten 6 Jahre in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.


Einmal sagte jemand zu mir, wir sind doch nur gescheitert und niemand hilft uns, ganz im Gegenteil, wir werden behandelt, wie ein Mensch 2.Klasse. Jedem Kranken wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als uns Gescheiterten. Nimmt man nur das Beispiel eines Suchtkranken, der allein dafür verantwortlich ist, das er in dieser Lage ist. Was gibt es dort für Therapiemaßnahmen und Hilfestellungen und nach einem Rückfall bekommt er immer wieder eine neue Chance.


Mein Eheleben bestand nur noch aus Beleidigungen, Anschreien und Drohungen, meine Frau machte mich für diese Situation  verantwortlich. Ich habe alles dafür getan, das wieder in den Griff zu kriegen, aber die Rechnungen wurden trotz Mahnungen nicht gezahlt. Was konnte ich tun?


Warum sage ich das? Ich bin kaputt, fertig, völlig aus der Bahn gerissen, ich habe Schulden  – viele Schulden ..und ich weiss nicht mehr weiter. Alles ist verloren, meine Ehe kaputt, meine Frau ist mit unseren Kindern geflüchtet,  Sie konnte die Situation nicht mehr ertragen.


Die Nachbarn lachten uns aus, typisch Großkotz, konnte ja nicht genug haben und jetzt ist er pleite. sagten sie. Mein Gott, wie schlecht sind die Menschen. Und meine Freunde distanzierten sich von mir. Ich hatte doch keine ansteckende Krankheit, ich war nur in einem finanziellen Diaster.

Es ist vorbei – jetzt habe ich alles, aber auch alles verloren. Das Wichtigste in meinem Leben waren meine Frau und meine Kinder.

Am 26.4.2013 klingelte es an meiner Tür und mein bester Freund besuchte mich.  Heute weiss ich, meine Mutter hat ihn angerufen, er rettete mir mein Leben. Wir sprachen stundenlang über meine Situation und suchten Lösungswege.


Ich wurde krank, sehr krank – mein Leben nahm auf einmal eine Wende, die ich nicht mehr aufhalten konnte.  Mein kleiner Laden mit 2 Angestellten war nicht mehr zu halten, ich verlor alles. Banken kündigten Kredite, Versicherungen kündigten mir, alle Gespräche hatten nur eins – jetzt machen sie dich kaputt.

Was habe ich falsch gemacht, jahrelang war ich eine gute Kundin bei Banken und Versicherungen.

Mein Fazit – solange du zahlende Kundin bist lieben sie dich, kommt eine finanzielle Krise. hassen sie dich.


Meine Krankheit habe ich überwunden, meine finanzielle Krise nicht.


Ich werde nie wieder nach Deutschland zurück kehren – Menschen in finanziellen Schwierigkeiten werden verfolgt, sind Menschen 3. Klasse,leben am Existenzminimum über 9 Jahre.

Und das neue Insolvenzgesetz ist ein Hohn gegenüber den Schuldner.


Ich bin insolvent, aber nicht kriminell

Insolvenz in England – Nur ein böser Traum? Auch 2015 funktioniert die Privatinsolvenz/Privatkonkurs in UK.

Nur ein böser Traum? Auch 2015 funktioniert die Privatinsolvenz in UK.

Nur ein böser Traum?

Was passiert, wenn ich arbeitslos werde, was passiert, wenn ich nicht mehr arbeiten kann,was passiert, wenn ich krank werde?

Alles, was ich mir erschaffen habe, alles, was in meinen Leben von großer Bedeutung ist auf einmal Makulatur.

Wo sind meine Freunde geblieben? Wer unterstützt mich jetzt? Mit wem kann ich reden?

Wie oft habe ich mir diese Frage gestellt und bin immer beruhigt aufgewacht, wenn es doch nur ein Traum war.

Der Traum hat mich auf brutaler Weise eines Tages eingeholt.

Ich wurde krank, sehr krank – mein Leben nahm auf einmal eine Wende, die ich nicht mehr aufhalten konnte.  Mein kleiner Laden mit 2 Angestellten war nicht mehr zu halten, ich verlor alles. Banken kündigten Kredite, Versicherungen kündigten mir, alle Gespräche hatten nur eins – jetzt machen sie dich kaputt.

Was habe ich falsch gemacht, jahrelang war ich eine gute Kundin bei Banken und Versicherungen.

Mein Fazit – solange du zahlende Kundin bist lieben sie dich, kommt eine finanzielle Krise. hassen sie dich.

Meine Krankheit habe ich überwunden, meine finanzielle Krise nicht.

Ich werde nie wieder nach Deutschland zurück kehren – Menschen in finanziellen Schwierigkeiten werden verfolgt, sind Menschen 3. Klasse, leben am Existenzminimum über 9 Jahre.

Und das neue Insolvenzgesetz ist ein Hohn gegenüber den Schuldner.

Ich fasse mal zusammen:

Neue Ausnahmen von der Restschuldbefreiung

Auch nach neuem Recht wird das Insolvenzverfahren für die Schuldner kein Spaziergang. Es werden im Gegenteil auch neue Hürden auf dem Weg zur Restschuldbefreiung eingebaut. Bis jetzt waren Ansprüche aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung sowie Geldstrafen und -bußen etc. von der Restschuldbefreiung ausgenommen. Jetzt sind hinzugekommen:

  • Ansprüche aus rückständigem Unterhalt, den der Schuldner pflichtwidrig nicht gewährt hat
  • Steuerschulden, wenn der Schuldner wegen einer Steuerstraftat nach §§ 370, 373 oder 374 der AO rechtskräftig verurteilt worden ist.

Ab 1.7.2014 kann ein Gläubigerantrag auf Versagung der Restschuldbefreiung im laufenden Insolvenzverfahren jederzeit schriftlich gestellt werden. Die Restschuldbefreiung ist zukünftig gem. § 290 Abs. Ziff. 7 InsO auch zu versagen, wenn der Schuldner seine Erwerbsobliegenheiten nach § 287 b InsO n. F. verletzt. Sie kann außerdem auch noch nach dem Schlusstermin die Restschuldbefreiung versagt werden, wenn nachträglich ein Versagungsgrund nach § 290 Abs. 1 InsO festgestellt wird.

Ich finde es traurig. dass in Deutschland, Gesetze dieser Art beschlossen werden. Warum geben Sie den Menschen nicht die Chance schnell wieder auf die Beine zu kommen?

Wir wollen doch arbeiten, wir wollen die Wirtschaft ankurbeln, nein wir wollen nicht am Existenzminimum leben. Und nein, wir wollen nicht den Makel “ Du bist gescheitert “ in uns tragen.

Insolvenz in UK – eine Alternative zu Deutschland?

Ein ganz klares JA!!!!

Danke für die Veröffentlichung.

Iris

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Insolvenz in England – Meine Erfahrungen und das Aufstehen aus einer Krise

Nach Absprache mit Hester dürfen wir darüber schreiben. Und sagen Danke!

Ja, ich bin pleite – ich bin aber noch ein Mensch. Ich schäme mich nicht, denn ich habe alles probiert – es ging schief, aber ich habe gelernt. Ich kämpfe und ich werde es schaffen!!

UND ICH HABE ES GESCHAFFT UND ICH STOLZ

Danke erst einmal an die “Familie der INSOLVENZLER”, ohne euch wäre mein Leben anders verlaufen.

DAZU MEINE GESCHICHTE

Vielleicht geht es vielen Menschen so wie mir, ich steckte in eine finanzielle Krise.
Wie sollte ich da wieder raus kommen? Ich musste mir eingestehen, dass ich als Unternehmerin gescheitert bin und nur noch eine Insolvenz in Frage kam.

Insolvenz – was für ein Wort- heisst das nicht Scheitern, bedeutet Verlustangst, den Kopf in den Sand stecken, Scharmgefühl?

Wenn ich durch die Stadt lief, dachte ich jeder sieht es mir an. Als ob es auf meiner Stirn stehen würde “Du bist gescheitert”. Mehr und mehr zog ich mich zurück, versuchte zu retten, was noch zu retten war.

Mein Selbstvertrauen war auf Punkt Null, wie kann ich meinen Kindern, meinen Mann und meinen Eltern erklären, dass ich jetzt den Status Verliererin in mir trage. Wie soll ich damit umgehen?
In mir kroch Angst und Verzweiflung hoch.
Jedesmal, wenn meine Kinder mich ansahen und fragten:” Mama, was ist los?” Es hat mir fast das Herz gebrochen, Ihnen zu erklären, das ich, das wir alles verlieren werden, wir die nächsten Jahren in Deutschland auf vieles verzichten müssen.
Und dann habe ich mich daran erinnert, dass auch wir als Kind laufen gelernt haben, immer wieder hingefallen sind, um immer wieder aufzustehen.

Was ich in dieser Situation sehr schlimm empfand, auf einmal waren “Freunde” nicht mehr zu erreichen oder hatten nie Zeit. Einige wenige sprachen mit mir und hörten zu, wir versuchen Strategien zu entwickeln, wie ich aus dieser Situation rauskommen könnte.
Wir verhandelten mit Banken, versuchten Zahlungen zu stunden, sprachen mit Lieferanten und vereinbarten Ratenzahlungen. Doch im Jahre 2011 brach mein Kartenhaus zusammen und ich auch, meine Kraft war weg, ich wollte nicht mehr. 

Ich ging zur Schuldnerberatung und dort wurde mir geraten, so schnell wie möglich die Insolvenz zu beantragen.  Es wird Ihnen dann besser gehen” sagte der Schuldenberater. Sie können wieder ruhiger schlafen, Briefkästen öffnen ohne Angst, Gerichtsvollzieher sehen sie nicht mehr.
Tolle Aussichten, dachte ich.

Wieder zu Hause angekommen, bekam ich einen entscheidenden Hinweis. Einer meiner besten Freunde hat mit seinen Anwalt gesprochen und der gab ihm den Tipp, Insolvenz in England.
England? Wie geht denn das? Ich bin doch Deutsche?
Mein Freund gab mir eine Telefonnummer, wo ich unbedingt anrufen sollte.

Und ich tat es und bin heute sehr froh darüber, in der “Familie der INSOLVENZLER” wurde ich professionell begleitet.
Es sind Menschen, die in ähnlicher Situation waren oder sind, die Verständnis haben, die zuhören können, die einen nicht allein lassen.
Sie organisierten meinen Umzug, denn Grundvoraussetzung ist, sein Lebensmittelpunkt nach England zu verlegen. Wir eröffneten gemeinsam ein Bankkonto, besuchten das Job Centre zur Erlangung der NINO Nummer, halfen dabei ein günstigen Telefonanbieter zu finden und vieles mehr.

Nicht einmal habe ich gedacht, ich habe mich nicht richtig entschieden, hier war ich unter Menschen, die zu Freunden geworden sind.
Oft sitzen wir in unserer Freizeit bei Grillabenden zusammen, kochen zusammen, lachen, ja auch ich kann wieder lachen und helfen, unterstützen uns.

Heute bin ich schuldenfrei – in nur 18 Monaten.

Danke an Euch und macht weiter so.

Hester

http://www.die-insolvenzler.de

Privatinsolvenz in England – Jetzt reden wir über unsere Erfahrungen.

Privatinsolvenz in England – Jetzt reden wir über unsere Erfahrungen.

Manchmal sind es Momente, Minuten oder Sekunden oder Tage, die Dein Leben verändern. Jeder hat seine eigene Geschichte, jeder kann darüber reden, aber wen kann man sich anvertrauen?

Es gibt Momente im Leben, wo es Situationen gibt, die nicht mehr zu lösen sind, die einen den Verstand rauben, schlaflose Nächte bereiten und auch deine Ehe in machen Situationen nicht mehr glücklich zu scheinen mag. Ein falsches Wort, eine falsche Geste, alles was dich gestört hat, kommt dann wieder hoch, das wollte ich nicht, das kann nicht wahr sein.

Finanzielle Probleme fressen uns auf, bringen Probleme , es gehen Ehen auseinander. Die Belastung ist hoch und dieser Situation zusammen zu halten, ist sehr schwer.

Ich habe es selber erlebt, mein Mann wollte nicht mehr, er hat jahrelang gearbeitet, immer selbstständig, seit seinem 18. Lebensjahr mit Höhen und Tiefen.

Eines Tages sagte er, so geht es nicht weiter und 3 Wochen später war die Steuerfahndung im unserem Haus.

Morgens um 7.30 Uhr klingelte es, wir schliefen noch, weil wir frei hatten, ich ging im Bademantel runter, total verschlafen, da fragten sie „Ist J. da? „Ich sagte ja.“

Dann ging alles sehr schnell und ich versuche es in meinen Worten wieder zu geben.

Wir kommen vom Finanzamt, Steuerfahndung, ich sagte ok und rief meinen Mann, ging auf die Toilette und dann ging es los. Mein Mann schrie nur noch, sage nichts, lass dich nicht beeinlussen, ich war gelähmt, alles durchsuchten sie, meine kleine Tochter, war krank, hatte Fieber, ich hatte kaum diese Nacht geschlafen.

Alles, wirklich alles haben sie durchsucht, sogar meine Unterwäsche, ich war fertig.

Dann die Frage an meinen Mann, was ist hier los? Er schaute mich an wie ein gehetztes Tier, er war nicht mehr bei mir, er ist von einer Etage zur anderen gerannt und schrie immer, sage nichts. Ich wusste nicht, was mir geschah, eine Beamtin hatte wohl Mitleid und sagte zur mir, warten wir erst einmal ab, das Zimmer meiner Tochter wurde noch untersucht und dann gingen sie mit vielen beschlagten Ordner los.

Und dann kam die Ruhe in unserem Haus, was mich sehr erschreckte, ich hatte Panik, Angst, was kommt da auf uns zu? Mein Mann war nicht mehr ansprechbar, er hat  mich nicht mehr wahrgenommen. Stunden vergingen, ich versuchte immer und immer wieder mit ihm zu reden, er blockte ab, hat mich angeschrien, hat mich verletzt und ist wie ein kleines Kind zu mir gekommen. Ich nahm ihn in meinen Armen und sagte, das kriegen wir hin. Dann schliefen wir ein.

Und am nächsten Morgen war mein Mann wieder wie ein gehetztes Tier, keine Ruhe, kein Einsehen, keine Entspannung und er rätselte, was er jetzt machen kann. Ich war für ihn nicht mehr da, ich hatte ja keine Ahnung und das zeigte er mir auch. Egal, was ich sagte, egal, was ich für Meinungen hatte, er blockte.

Ich war so verletzt und machte dennoch weiter, immer in den Gedanken, wir haben so viele Jahre unsere Firma geführt und super zusammen gearbeitet, alles passte. Was war passiert?

Ich wusste es und versuchte meinen Mann es zu erklären ohne ihn zu verletzen, sehr vorsichtig, ich habe Dich doch sooft hingewiesen,dass die Steuererklärung gemacht werden sollte. Stapelweise lagen Belege rum, ich wollte sie sortieren, er meinte, bringe da nichts durcheinander und so blieb es liegen, jahrelang.

Und wir haben den Schritt nach England gewagt, alles verloren und wieder neu gestartet, Danke an die INSOLVENZLER, sie haben uns da rausgeholt und aufgefangen, haben uns gezeigt, das das Leben wieder lebenswert ist, das es nicht nach mein Auto, mein Pool geht, sondern um uns selber………………………….

 

 

 

Insolvenz in England- auswandern auch mit Kindern möglich?

Insolvenz in England- auswandern auch mit Kindern möglich?

Hier möchte ich über Erfahrungen einer Insolvenz in England schreiben.

Ich habe es gewagt, nachdem in Deutschland keine Einigung mit meinen Gläubigern in Sicht war, bin ich mit meiner Familie nach England gezogen.

Es war ein sehr emotionaler Weg, wie ihr Euch vorstellen könnt. Wir mussten Familie und Freunde verlassen, ich gab meine Arbeit auf und musste mich von noch so anderen Sachen trennen.

Mein Mann ging hier seiner Arbeit nach und meine Tochter schickten wir nach reiflichen Überlegungen in eine englische, staatliche Schule. Viele Tränen von beiden Seiten wurden vergossen, es war ein Kampf für sie die englische Sprache zu erlernen und gleichzeitig neue Freunde zu finden.

Jetzt wächst unser Kind  3- sprachig auf, wir wohnen in einem Haus mit kleinen Garten und einen Job hier zu finden, ist nicht schwer, man fragt nicht nach Zeugnissen oder Referenzen.

Droht eine  finanzielle Schieflage, die man nicht mehr aufhalten kann, ist der Weg einer EU- Insolvenz einfach der bessere und vor allem schnellere.

In England ist man nicht Mensch dritter Klasse, wird nicht schief angeschaut, hier sieht man es als Chance, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Und das Beste daran. Nach 1 Jahr bist du Restschuldbefreit.

Hätte mir das einer vor 3 Jahren gesagt, ich gehe mit meiner Familie nach England, niemals wäre meine Antwort gewesen und jetzt wollen wir hier nicht mehr weg.

Es ist ein anderes Leben hier, ein entspanntes, mit immer freundlichen, hilfsbereiten Menschen. Und wie es überall ist, wenn man will, schafft man alles.

In der “Familie die Insolvenzler” haben wir Freunde gefunden, haben gelernt über unsere Situation zu reden, wurden mit allen Sorgen und Nöten erhört.

Danke für die tollen Grillabende mit Euch zusammen.

Barbara

Insolvenz in England – Insolvenz oder Vergleich?????

Insolvenz in England – Insolvenz oder Vergleich?????

Die Frage kann man so allgemein nicht beantworten. Es ist immer Verhandlungssache, mit wie viel die Gläubiger zufrieden sind. Da gibt es aber viele Faktoren, die eine Rolle spielen:

Nur Einige:

  • Wie viele Gläubiger sind es? (wenige mit hohen Beträgen oder viele mit kleinen Beträgen?)
  • Wie lange bestehen die Forderungen schon und haben die Gläubiger schon oft vollstreckt?
  • sind es eher Kleine Unternehmen oder große Gläubigerunternehmen?
  • Wie schnell kann die Vergleichssumme gezahlt werden?

Das Problem bei einem Vergleich ist in aller Regel, dass nicht alle mitmachen. Das kann man aber in einem außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan gut abklären. Wenn man dann sieht, dass

  • mehr als die Hälfte der Gläubiger nach Köpfen und
  • mehr als die Hälfte der Gläubiger nach Kapital

zustimmungsbereit sind, kann man ganz gezielt einen gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan beantragen. Dieser sieht nicht anders aus als der außergerichtliche, aber es gibt folgende wichtige Besonderheit:

Wenn die Mehrheit der Gläubiger (nach Kopf und Kapital) sich für den Schuldenbereinigungsplan ausspricht, kann das Gericht die Zustimmung der anderen Gläubiger (also die die dagegen stimmen) ersetzen. Mit der Annahme und der Durchführung des Schuldenbereinigungsplanes gelten die Anträge auf Insolvenzeröffnung und Restschuldbefreiung als zurückgenommen. Der Schuldenbereinigungsplan ist also wenn man so will ein gerichtlichen (Zwangs-)Vergleich für die Gläubiger die nicht mitmachen wollen.

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